Einzelhandel

Covenience Stores sind weltweit die am schnellsten wachsende Vertriebsform im Einzelhandel. Wie können die anderen Formate des Einzelhandels darauf reagieren?

Unsere Antwort: Stärker das Convenience-Bedürfnis der Kunden bedienen. Der Kunde hat kein Problem mit grossen Flächen und grossen Sortimenten. Aber er will es einfacher haben, bequemer, kundenfreundlicher: mehr Convenience!

Wir analysieren Ihre Chancen. Wo haben Sie als Einzelhandel Convenience-Reserven? Welche Optimierungspotentiale ergeben sich daraus? Für Ihre stationären Aktivitäten und für Cross-Channel. Mehr Convenience ist für den stationären Einzelhandel auch eine wirksame Antwort auf den Online-Wettbewerb. Denn: Online bietet dem Kunden Bequemlichkeit. Convenience ist einer der stärksten Treiber des Online-Handels.

Unser Beratungsansatz: Wir nutzen die Bedürfnisse der Persona “alter Kunde” als Benchmark. Aus diesem Blickwinkel können Sie für alle Kundengruppen Convenience-Potentiale entdecken. Lassen Sie Ihre Verkaufsstellen und Services im Einzelhandel höflicher werden.

Ihr Nutzen: Sie steigern Ihre Attraktivität für Kunden aller Altersgruppen. Ausserdem gewinnen Sie Stärken, die Ihre Position gegenüber dem Online-Handel verbessern.

eBook für den Einzelhandel

Gerne senden wir Ihnen ein eBook zu unserem Workshop Polite Retail.

Einzelhandel

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Lebensmittel Praxis Einzelhandel

Dieter Druck auf dem Weg durch ein SB-Warenhaus

Dieter Druck ist stellv. Chefredakteur der Lebensmittel Praxis, Neuwied

Ich bin unterwegs im Age Explorer, einem Outfit, das altersbedingte, körperliche Defizite simuliert. So ungefähr werde ich mich in 25 Jahren fühlen, wenn ich es dann noch bis zum Einkauf im Supermarkt schaffe. „Sie sind der Kunde der Zukunft“, versichert mir Dr. Gundolf Meyer-Hentschel, einer der Pioniere des Seniorenmarketings in Deutschland.

Wir ergründen die Senioren-Perspektive des Einkaufens im Globus Saarbrücken-Güdingen. Der erste Eindruck: barrierefreier Zugang vom großzügigen Parkplatz, breite Gänge, gut lesbare Deckenhänger und Regalschilder (weiße Schrift auf grünem Grund) geben dem Kunden auf der Großfläche gute Orientierungshilfen.

Aber der Teufel steckt im Detail. Schon beim Bäcker in der Vorkassenzone offenbart sich, dass die im Wandregal platzierten Brote kaum zu unterscheiden sind und die Kilopreise in meinem „Unschärfe-Bereich“ liegen. Meine optische Wahrnehmung ist stark eingeschränkt, ein Manko, das sich noch an anderen Punkten im Markt bemerkbar machen wird. […]

Dann habe ich einen langen Quergang vor mir. Links und rechts stehen Gondelkopfplatzierungen, Deckenhänger zeigen Sonderpreise an. Alles wirkt hell, übersichtlich und gut ausgeleuchtet. Keine Einschränkung für Otto-Normalverbraucher. Mein Gesichtsfeld ist jedoch eingeschränkt. Seitlich verschwimmt alles. Das, was eigentlich aufgrund die Platzierung hervorgehoben werden soll, geht völlig unter. Kein unbekanntes Phänomen für Meyer-Hentschel. „Wir haben das gleiche Problem bei Ikea gehabt. Die Lösung: zusätzliche Lichtspots von oben auf die Ware erzeugen höhere Aufmerksamkeit und damit bessere Wahrnehmung.“ Weiterlesen auf Lebensmittelpraxis.de